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Der Zweite Weltkrieg und sein Erbe
28. Juni 2023
Am 1. September 1939 überfällt Deutschland das Nachbarland Polen, um den Lebensraum im Osten zurückzuerobern. Die anfängliche Skepsis bedingt durch die Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg wird durch schnelle Siege beseitigt, doch die Euphorie währt nicht lange: Der lange Kriegszeitraum, die zunehmende Armut und die zunehmende Verzweiflung hinterlassen ein besiegtes, besetztes und weitgehend zerstörtes Deutschland.
Mit der Machtübernahme durch das NS-Regime 1933 werden zunächst sozialpolitische Maßnahmen umgesetzt. Zusammen mit den außenpolitischen Erfolgen wächst die Zustimmung für die Nationalsozialisten innerhalb der deutschen Bevölkerung. Obwohl Hitler und sein Regime schon früh über eine „gewaltsame Eroberung von Lebensraum im Osten“ sprechen, wird auch die Aussage, dass ein neuer Krieg in Europa mit der „Vernichtung des Judentums“ enden würde, weder von der deutschen Bevölkerung noch vom Ausland ernst genommen. Am 23. August 1939 wird der deutsch-sowjetische Nichtangriffsvertrag unterzeichnet, am 1. September 1939 beginnt die Strafaktion, die der Überfall auf Polen von der NS-Propaganda bezeichnet wird. Ab März 1939 verschärfen sich die deutsch-polnischen Spannungen, weil die deutsche Regierung den Anschluss der Freien Stadt Danzig an das Dritte Reich fordert, genauso wie eine exterritoriale Verkehrsverbindung durch Polen nach Ostpreußen. Polen lehnt beides ab, so dass der deutsche Konfrontationskurs aggressiver wird. Die NS-Propaganda forciert die antipolnische Einstellung innerhalb der deutschen Bevölkerung durch fast tägliche Meldungen von Gewaltakten an der in Polen lebenden Minderheit sowie angeblichen Grenzverletzungen seitens Polen. Daher wird der Überfall auf Polen auch als gerechte Strafaktion für diese angeblichen polnischen Provokationen ausgelegt. Am 17. September 1939 fällt die Rote Armee durch den geheim gehaltenen Hitler-Stalin-Pakt vom Osten her in Polen ein. Sodass innerhalb von fünf Wochen die polnischen Truppen besiegt sind. Auch wenn die polnischen Verbündeten Frankreich und Großbritannien dem Deutschen Reich den Krieg erklären, greifen sie nicht in die militärischen Handlungen ein.
Nach dem schnellen Sieg in Polen, folgt nach der Besetzung Dänemarks und Norwegens die deutsche Westoffensive am 10. Mai 1940. Nachdem zunächst die Benelux-Staaten erobert werden, ist der Weg nach Frankreich frei. Was zuvor im Ersten Weltkrieg nicht gelungen war, erfolgt nun: am 14. Juni 1940 wird Paris nahezu kampflos eingenommen und rund eine Woche später kapituliert Frankreich. Der nun folgende Krieg gegen Großbritannien stößt jedoch auf unerwarteten Widerstand. Trotz massiver Luftoffensiven und fünfstelligen Opferzahlen, erfolgt keine Kapitulation der Briten. Nach hohen Verlusten muss die deutsche Luftwaffe den Angriff auf Großbritannien im Frühjahr 1941 aufgeben. Am 22. Juni 1941 überfallen deutsche Truppen den bisherigen sowjetischen Partner und stehen Ende 1941 siegessicher vor den Toren Moskaus. Unterstützt durch Schnee und Frost kann die Rote Armee den Vormarsch stoppen.
Ab 1942 kämpft das Deutsche Reich auf der einen Seite gegen eine Koalition bestehend aus USA, Großbritannien und Frankreich und auf der anderen Seite gegen die Sowjetunion. Auch wenn die deutsche Wehrmacht im Sommer 1942 größere Landgewinne am südlichen Frontabschnitt der Sowjetunion verbuchen kann, ist die Kampfkraft der Alliierten überlegen und die deutsche Herrschaft in Europa beginnt zu schwinden. Stalingrad wird zum Symbol der Kriegswende, als die Wehrmacht im Januar 1943 eine verlustreiche Niederlage kassiert. Obwohl Joseph Goebbels am 18. Februar 1943 den totalen Krieg ausruft und die Mobilisierung in personeller und materieller Hinsicht zu Höchstleistungen angespornt, ist die Moral der Deutschen durch systematische Flächenbombardierungen reiner Wohnviertel durch Großbritannien und der USA weiter gedämpft. Doch die gezielten Luftangriffe auf die zivile Bevölkerung steigern gleichzeitig den Hass auf den Feind und stärken den Durchhaltewillen – unterstützt durch die NS-Propaganda.
Obwohl bereits 1943 die Niederlage Deutschland unabwendbar ist, dauert der Krieg noch weiter an: Im Juni 1944 landen die Alliierten in der Normandie, im September 1944 ist Frankreich vollständig befreit. Nachdem die deutsche Offensive in den Ardennen im Winter 1944/1945 scheitert, besetzen alliierte Truppe große Gebiete im Westen des Deutschen Reiches. Im Januar 1945 erreicht die Rote Armee Oder und Neiße und stehen im April vor den Außenbezirken Berlins. In der Nacht vom 6. auf den 7. Mai 1945 endet der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Reims. Auch wenn in der Hauptstadt Berlin bereits am 2. Mai 1945 im Schulenburgring 2 von General Weidling der Befehl unterzeichnet wurde, alle Kampfhandlungen sofort einzustellen.
Trotzdem ist der Zweite Weltkrieg noch nicht vorbei: Durch den japanischen Angriff auf Pearl Harbor, Hawaii, am 7. Dezember 1941 begann der Zweite Weltkrieg im Pazifik Raum zwischen Japan und den USA. Auch wenn Deutschland als Verbündeter von Japan daraufhin am 11. Dezember 1941 den USA den Krieg erklärte, war das Bündnis zu schwach: Japan kämpfte in Südostasien und im südwestlichen Pazifik, während Deutschland in Europa und Nordafrika agierte. Nach der deutschen Kapitulation kann die USA ihre Truppen und Kampfhandlungen auf den pazifischen Raum konzentrieren. Doch erst in Folge der Atombombenabwürfe auf Hiroshima am 6. August und auf Nagasaki am 9. August 1945 kapituliert die japanische Regierung am 2. September 1945.
In Folge des Zweiten Weltkrieges wurden entlang der Frontverläufe Dörfer und Städte zerstört, die Luftangriffe bombadierten Städte, Infrastrukturen und Versorgungseinrichtungen. Die Zahl der Kriegsopfer lässt sich nur schätzen und beläuft sich weltweit auf über 65 Millionen Menschen, wobei mehr zivile Opfer zu beklagen sind als getötete Soldaten bei Kampfhandlungen. Die erlittenen Traumata unter den überlebenden Soldaten, Kriegsgefangenen und in der zivilen Bevölkerung sind bis heute nicht vollständig aufgearbeitet. Viele Kriegsverbrechen, die als Spezialoperationen getarnt und unter Verschluss gehalten wurden, kommen erst langsam zum Vorschein. Dabei drängt die Zeit, denn die Kriegsgeneration stirbt aus und exklusive Zeitzeugenberichte werden immer spärlicher. Millionen Menschen waren auf der Flucht, weil sie aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Vor allem die deutschen Minderheiten aus Russland, Polen und der Tschechoslowakei flüchten nach Deutschland. Aber auch die Narben der alliierten Besatzungsmacht in Deutschland, die separate Entwicklung von BRD und DDR und die Widervereinigung beider deutscher Staaten 1989 sind noch heute spürbar.
Quellen: www.dhm.de/lemo/kapitel/zweiter-weltkrieg, wikipedia & www.morgenpost.de
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Wer auf der A19 unterwegs ist, fährt wahrscheinlich an Dobbin-Linstow vorbei. Was sollte es denn schon sehenswertes in dieser kleinen Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern geben? Das Wolhynier Umsiedlermuseum! Hier wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges rund 40 Familien in Übergangslagern untergebracht. Nach der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone wurde jeder Familie 10 Hektar Land zugewiesen, oft mit etwas Wiese und Wald. Hier konnten sie ab 1947 Bauernhäuser in ihrer traditionellen Holzbauweise errichten. Obwohl sie 1974 wieder enteignet wurden, blieben viele Familien und nach der Wiedervereinigung wurden ein wegen Einsturzgefahr gesperrten Gebäude übernommen und wieder hergerichtet. Es entstand das Museum. 1993 wurde dann der Heimatverein Linstow gegründet und das Museum erweitert um ein Wirtschaftsgebäude, ein Erdkeller sowie eine Scheune, in der sich heute ein Bildungszentrum befindet. So entstand das bundesweit einzige Museum, welches mit einer Dauer- sowie wechselnder Sonderausstellungen einen bewegten Einblick in das Leben der Wolhynier sowohl in der alten als auch in der neuen Heimat ermöglicht. Projekttage für Kinder und Jugendliche, Publikationen aber auch der Austausch mit Nachkommen der Wolhyniendeutschen ergänzen das Angebot. Wer also auf der A19 unterwegs ist, sollte einen Halt in Linstow machen. Quelle: umsiedlermuseum-wolhynien.de
In der Schule lernt heutzutage jedes Kind von Mendel und Darwin und der Evolutionstheorie. Der britische Naturforscher Charles Darwin (12.02.1809-19.04.1882) begann zunächst ein Medizinstudium, um Arzt zu werden wie sein Vater, wechselte dann aufgrund von Langerweile zur Theologie, wo ihn besonders die Naturphilosophie und die neuen Kontinente interessierten. 1831 folgte er der Einladung mit dem Vermessungsschiff HMS Beagle, da er auf der Reise zur Vermessung von Patagonien und Feuerland in Südamerika auch sein Interesse für Natur und Geologie verfolgen konnte. Er sammelte Pflanzen, Tiere und Gesteinsproben und hielt seine Beobachtungen in zahlreichen Notizbüchern fest. Nach seiner Rückkehr nach England 1836 schenkt er den mitgebrachten Vögeln erst einmal keine Beachtung. Da sie unterschiedliche Schnäbel haben - von dick und kräftig zum Nüsse knacken bis hin zu lang und schmal zum Insektenfangen, denkt er, es handelt sich um Zaunkönige, Schwarzdrosseln und Kernbeißer. Erst ein herbeigerufener Kollege stellt fest, dass alle Vögel Finken und miteinander verwandt sind. Darwin kombiniert schnell: Da die Nahrung auf den Galápagos-Inseln, von wo er alle Vögel mitgebracht hatte, knapp war, herrschte dort ein ständiger Überlebenskampf und zufällig entstandene Varianten des Schnabels brachten den Vögel Vorteile, da sie so eine neue Nahrungsquelle erschließen konnten. Charles Darwin nannte dies, die natürliche Auslese oder Selektion und entwickelte seine Evolutionstheorie, mit der die Entstehung von Arten auf naturwissenschaftliche Grundlagen zurückzuführen konnte. Die Kirche, welche an die Erschaffung alle Lebewesen durch Gott glaubte und diese Theorie vertrat, bekämpfte die Evolutionstheorie von Darwin zunächst. Heute gilt diese jedoch auf Grundlage für die Biologie und Darwin hat unser modernes Weltbild durch seine Beobachtungen und Schlussfolgerungen nachhaltiger beeinfluss als kaum ein anderer Wissenschaftler. Quelle: geo.de & planet-wissen.de

Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen wurde am 01.04.1815 geboren, als zweiter Sohn des Rittmeisters Karl Wilhelm Ferdinand von Bismarck, aus dem Adelsgeschlechts Bismarck stammend, und der bürgerlichen Luise Wilhelmine Mencken. Sie war es auch, die ihre Söhne dazu brachte, in den Staatsdienst einzutreten. Bismarck besuchte das Gymnasium und machte 1832 das Abitur am humanistischen Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster. Anschließend nahm er das Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen auf, welches er an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität (heute Humboldt Universität) fortführte. Nach seiner Militärzeit übernahm der die Verwaltung des elterliches Guts und unterstützte seinen Bruder im Landtag. Im Juli 1849 wurde er selbst in die die zweite Kammer des Preußischen Landtages gewählt und wurde zum Vollzeit-Politiker. Durch geschickte Diplomatie schaffte er es, deutsche Staaten hinter Preußen zu vereinen, denn sein Tram war ein kleindeutscher Nationalstaat ohne Österreich unter der preußischen Führung. Er war demnach kein Nationalist, der ein vereinigtes Deutschland wollte, sondern ein konservativer Preuße, welcher die Machtposition Preußens in der europäischen Welt stärken und vergrößern wollte. Nach dem Sieg gegen Frankreich und der Deutschen Reichsgründung 1871 wurde dieser Traum war und Otto von Bismarck wurde als Fürst von Bismarck zum ersten ersten Reichskanzel des Deutschen Kaiserreiches. Nach 19 Jahren im Amt, entzog ihm Kaiser Wilhelm die Unterstützung am 15.03.1890, da dieser seine Regierungszeit nicht mit dem Konfliktkurs von Bismarck beginnen wollte. Otto von Bismarck zog sich auf das Gut zurück. Er starb am 30.07.1989. Quelle: dhm.de & wikipedia
Bereits 1943 erhoben die Alliierten Daten zur Situation der Inhaftierten, Zwangsarbeiter und Flüchtlinge in Mitteleuropa, da sie das Ende des Zweiten Weltkrieges näher rücken sahen. Diese Aufgabe wurde zunächst vom Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte übernommen und ab Februar 1944 zusätzlich mit der Aufgabe eines Zentralen Suchbüros betraut. Nach dem Kriegsende übernahm die Leitung zunächst die UNRRA (Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen), ab Juni 1947 die IRO (Internationale Flüchtlingsorganisation) und ab 1948 die ITS (Internationaler Suchdienst). Der Sitz der Organisation wurde bereit im Januar 1946 in das hessische Bad Arolsen verlegt, denn hier befand sich die geografische Mitte der vier Besatzungszonen Deutschlands. Heute obliegt die Leitung den Arolsen Archives sowie dem Bundesarchiv. Die heutigen Aufgaben erstrecken sich von der Archivierung und Digitalisierung über die Erschließung der Archivunterlagen sowie der Informationsweitergabe zu NS-Verfolgte. Der Bereich der Aufklärung und Bildung zu den Schicksalen von NS-Verfolgten nimmt dabei einen immer größer werdenden Part ein. Die aktuell rund 30 Millionen historischen Dokumenten der Arolsen Archive sowie weitere Dokumente aus externen Quellen kann online durchsucht werden, wobei der Bestand regelmäßig anwächst. Wer in den digitalen Beständen nicht fündig wird, kann eine Rechercheanfrage stellen. Quelle: Arolsen-archives.org
Bis ins 18. Jahrhundert hinein wusste das Königreich Preußen über regelmäßige staatliche Statistiken, wer im Land lebt. Zentrale Grundlage war dabei die regelmäßige Volkszählung, bei der Formulare von Pfarrern, Gutsherren oder Steuerbeamten ausgefüllt werden mussten. Aber auch Gebäude und Vieh wurde dabei erfasst. Verantwortlich dafür war ab 1805 das Königliche Statistische Bureau. Zu dieser Zeit führte Napoleon in Frankreich und den französisch besetzten Gebieten den "Code Civil", die Grundlage der staatlichen Gesetzgebung, in der auch die Erfassung von Geburten, Heiraten und Todesfälle durch den Staat verordnet wurde. Hier lag also die Dokumentation nicht mehr nur in der Hand der Kirchen. Nach der Napoleanischen Herrschaft behielten einige Gebiete diese Praxis bei, wie beispielsweise in den Rheinprovinzen, in anderen Gebieten wurde das preußische Landrecht wieder eingeführt. Dadurch gab es in den deutschen Gebieten über einige Jahrzehnte unterschiedliche Praktiken bei der Erfassung der Personenereignissen. Auch der Vorrang der Zivilehe vor der kirchlichen Ehe wurde demnach unterschiedlich gehandhabt. 1874 wurde das Personenstandsgesetz in Preußen eingeführt, gegen den Widerstand der Kirche. Auch die Führung der Personenstandsregister durch den Staat, im sogenannten Standesamt, wurde damit staatlich angeordnet und das Gesetz 1876 auf das gesamte Deutsche Reich ausgeweitet. Diese Rechtsordnung gilt bis heute, auch wenn mittlerweile die kirchliche Trauung heute wieder terminlich vor der staatlichen Trauung stattfinden kann - eine Rechtsfolge hat nur die staatliche Trauung. Geburten und Sterbefälle müssen immer beim Standesamt registriert werden. Quelle: Computergenealogie 1/2024 & wikipedia
Ob Napoleon selbst Familienforschung betrieben hat, ist nicht überliefert, doch sein Einfluss auf die Genealogie in Deutschland ist enorm. Bereits 1804 führte er in Frankreich das Zivilgesetzbuch "Code Civil" ein. Hier wurden nicht nur die Grundprinzipien der Französischen Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - Liberté, Égalité, Fraternité) verankert, sondern legte Regeln für den Bereich des Privat-, Personen-, Familien-, Eigentums-, Vertrags- und Erbrecht fest. Damit wurden die bisherigen Gewohnheits- und Partikularrechte abgelöst. Das "Code Civil" hatte auch weltweit einen großen Einfluss auf die Rechtsordnung. Zeitgleich mit der Einführung des "Code Civil" schaffte Napoleon auch Zivilstandsregister, um Geburten, Heiraten und Todesfälle staatlich zu erfassen - und machte dies zur Pflicht. Damit wurde die bisherige Vormachtstellung der Kirchenbücher abgeschafft. Mit der Ausbreitung des französischen Staatsgebietes durch Eroberung von deutschen Herzog- und Fürstentümern sowie Königreichen, wurde auch in diesen Gebieten, selbst wenn sie autonom geführt wurden, der "Code Civil" eingeführt. Auch wenn die Zivilstandsregister teilweise nach dem Wiener Kongress und dem Ende der Herrschaft Napoleons abgeschafft wurden, gab es einige Gebiete wie die Rheinprovinz, Lübeck und Bremen, welche an der staatlichen Dokumentation festhielten. Mit der Schaffung des Deutschen Kaiserreiches wurden die Personenstandsregister dann einheitlich im gesamten deutschen Reich eingeführt - heute neben den Kirchenbüchern eine wichtige Quelle für die Familienforschung. Quelle: demokratiegeschichte.de , wiki.genealogy.net & wikipedia
