zurück zur Übersichtsseite

Albert Ballin: Der Mann, der die Hapag prägte

31. Mai 2023
Er gilt als Erfinder der Kreuzfahrten und machte die Hapag zur größten Reederei: Mit seiner Zukunftsvision für die Schifffahrt sowie einem guten Gespür für Innovationen war er einer der ersten deutschen Topmanager – und das, obwohl er während des Deutschen Kaiserreiches als jüngstes Kind eines mittellosen jüdischen Arbeiters geboren wurde und somit die Voraussetzungen für einen gesellschaftlichen Aufstieg eher schlecht waren.

1857 wurde Albert Ballin in Hamburg geboren, wo er nach dem Abschluss der Schulausbildung 1874 in die Auswandereragentur Morris & Co einstieg, welche sein Vater gegründet hatte. Nach dem Tod des Vaters wurde er mit 22 Jahren Teilhaber der Agentur. In der Agentur wurden nicht nur die Hauptpassagen vor allem in die neue Welt vermittelt, vielmehr wurden auch Zubringerpassagen nach Großbritannien angeboten, von wo aus anfänglich die meisten Schiffe nach Nordamerika ablegten. Bedingt durch den Konkurrenzkampf unter den Agenturen sanken die Preise, was vor allem die deutschen Reedereien zu spüren bekamen.

Der geschäftstüchtige Ballin sah langfristig in der Vermittlung der Passagen keine Wachstumschancen. Vielmehr wollte er direkt in das Geschäft mit den Emigranten einsteigen. Diese Chance bot sich, als er Kontakt mit Edward Carr kam: Dieser hatte zwei Dampfer, die er eigentlich als Frachter einsetzen wollte. Ballin überzeugte ihn jedoch, diese zu einem einfachen Passagierschiff umzubauen. Es gab zwar nur große Mehrzweckräume, jedoch hatten die Passagiere Zugang zu den offenen Decks, was auf anderen Schiffen ausschließlich den Kajüten-Passagieren vorbehalten war. Außerdem lagen sie mit einem Ticketpreis von nur 82 Mark pro Kopf deutlich unter dem Konkurrenzangebot auf der Atlantikpassage. Schnell konnte die Flotte von zwei auf sechs Schiffe erweitert werden. 1882 schickten Carr und Ballin rund 12.200 Emigranten auf die Reise, was 17 % des gesamten Hamburger Auswandererverkehrs ausmachte. Der größte Konkurrent, die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (Hapag) wurde zunehmend nervös!
Auswanderer um 1850

Der nächste Schachtzug von Ballin bestand in einem Zusammenschluss mit dem Reeder Robert Miles Sloman jr. Zur Union Linie und einem weiteren Absenken des Ticketpreises pro Passage, die danach bei 60 Mark lag. Ballins erklärtes Ziel war nicht, Gewinne zu erzielen, sondern vielmehr die Konkurrenz der Paketfahrt zu ruinieren. Dieses Ziel erreichte er, denn die Aktionäre der Hapag rebellierten und der Vorstand der Hapag trat zurück. 1886 kam es zur Verständigung einerseits zwischen der Union Linie und der Hapag und andererseits zwischen Hapag und Ballin direkt. Nun war Ballin am Ziel: Er wurde der Leiter der neuen Passagierabteilung bei der Hapag.


Als ersten Schritt in seiner neuen Position wertete er die Zwischendecks für die ärmeren Auswanderer auf. Bisher sahen viele Reedereien die Bevölkerungsschicht als ‚Frachtgut‘ an. Nun ließ Ballin kleine Kabinen in den bisherigen Massenschlafsälen einziehen und elektrisches Licht installieren. Die Investition zahlte sich schnell aus, denn auch die ärmeren Reisenden waren bereit etwas höhere Preise für die Passagen zu zahlen, um so den Hygienerisiken auf den Massendecks zu entkommen. Gleichzeitig investierte Ballin in neue Doppelschrauben-Schnelldampfer, die nicht nur schneller, sondern auch deutlich zuverlässiger waren als die bisherigen Einschraubenschiffe. Doch Ballin setzte auch noch auf weiteren Luxus: Starköche, Fitnessräume und Unterhaltungsprogramme boten den Reisenden Zerstreuung.


Doch ein Problem blieb: Im Winter war die Fahrt über den Atlantik zu rau und somit für die Emigranten unattraktiv. Die meisten Schiffe lagen dann nutzlos in den Häfen. Ballin kam daraufhin die Idee, die Schiffe, statt über den Atlantik, in den Wintermonaten in wärme Gewässer zu bringen. Daraufhin bot er am 22.01.1891 eine „Excursion“ ins Mittelmeer mit der „Augusta Victoria“ ab Cuxhaven an, für Betuchte und mit Unterhaltungsprogramm und Landausflügen. Da auch Journalisten eingeladen waren, gewann die Hapag durch Reisereportagen ein positives Image und die Hapag schnürte immer exklusivere Reisepakete. Der Idee der Reisepakete übertrug Ballin – mittlerweile Generaldirektor der Hapag – auch auf die Atlantikpassagen für die Emigranten: 1901 wurde im Hamburger Stadtteil Veddel die Auswandererhallen eröffnet. In einem riesigen Komplex, der später auch Ballin-Stadt genannt wurde, entstanden Unterkünfte, in denen bis zu 5.000 Emigranten gegen ein geringes Entgelt die notwendigen zwei Wochen Quarantäne vor der Überfahrt verbringen konnten.


In den nächsten Jahren wurde die Seefahrt zunehmen politisch: Ballin, ein erklärter Anhänger des Kaisers, schreckte dabei auch vor fragwürdigen Geschäften nicht zurück und verkaufte beispielsweise während des russisch-japanischen Krieges 1904/1905 ältere Schiffe der Hapag-Flotte an Russland, damit diese damit den japanischen Handel zerstören konnten. Ein klarer Verstoß gegen die deutsche Neutralität. Auch Absprachen mit anderen Reedereien nahm Ballin vor und teilte sich die Passagiere unter anderem mit der Norddeutschen Lloyd und zwei niederländischen Linien auf. Eine Kartellbehörde gab es zu dieser Zeit noch nicht.


Dann brach der Erste Weltkrieg aus und Ballin sah sein Lebenswerk zerfallen. Durch den Eintritt der Briten in den Ersten Weltkrieg begann der Kampf auf dem Meer und die Zerstörungen auf dem Festland nahmen zu. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft machte auch vor der Hapag nicht halt, die sich in den folgenden Jahren nur notdürftig durch Staatskredite über Wasser halten konnte. Viele Schiffe lagen im Ausland, wurden versenkt oder später als Reparationsgut einbehalten. Ballin wurde zusehends niedergeschlagen und nahm am Abend des 8. November 1918, nach der Bekanntgabe der Abdankung von Wilhelm II. als deutscher Kaiser, eine Überdosis Beruhigungsmittel. Er starb am Tag darauf.


Albert Ballin hat den modernen Begriff des Selfmademans geprägt und auch wenn sein Augenmerk auf dem Erfolg der Hapag lag, so hat er doch Millionen Menschen zu einer Auswanderung und vielleicht auch zu einem neuen Leben verholfen. Obwohl er ein klares Konzept zur Gewinnoptimierung verfolgte, wurden durch ihn nicht nur die hygienischen Bedingungen auf der Überfahrt in die Neue Welt verbessert. Dadurch starben zunehmend weniger Menschen auf Hoher See und erreichten ihre neue Heimat. Seit dem 5. Juli 2007 wurde ein Teil des Komplexes in Hamburg Vedel als Auswanderermuseum Hamburg BalinStadt eröffnet.


Quellen: Spiegel Geschichte Nr. 1/2022, wikipedia & www.ballinstadt.de


Neuste Beiträge

23. Dezember 2025
Wer auf der A19 unterwegs ist, fährt wahrscheinlich an Dobbin-Linstow vorbei. Was sollte es denn schon sehenswertes in dieser kleinen Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern geben? Das Wolhynier Umsiedlermuseum! Hier wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges rund 40 Familien in Übergangslagern untergebracht. Nach der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone wurde jeder Familie 10 Hektar Land zugewiesen, oft mit etwas Wiese und Wald. Hier konnten sie ab 1947 Bauernhäuser in ihrer traditionellen Holzbauweise errichten. Obwohl sie 1974 wieder enteignet wurden, blieben viele Familien und nach der Wiedervereinigung wurden ein wegen Einsturzgefahr gesperrten Gebäude übernommen und wieder hergerichtet. Es entstand das Museum. 1993 wurde dann der Heimatverein Linstow gegründet und das Museum erweitert um ein Wirtschaftsgebäude, ein Erdkeller sowie eine Scheune, in der sich heute ein Bildungszentrum befindet. So entstand das bundesweit einzige Museum, welches mit einer Dauer- sowie wechselnder Sonderausstellungen einen bewegten Einblick in das Leben der Wolhynier sowohl in der alten als auch in der neuen Heimat ermöglicht. Projekttage für Kinder und Jugendliche, Publikationen aber auch der Austausch mit Nachkommen der Wolhyniendeutschen ergänzen das Angebot. Wer also auf der A19 unterwegs ist, sollte einen Halt in Linstow machen. Quelle: umsiedlermuseum-wolhynien.de
8. Dezember 2025
In der Schule lernt heutzutage jedes Kind von Mendel und Darwin und der Evolutionstheorie. Der britische Naturforscher Charles Darwin (12.02.1809-19.04.1882) begann zunächst ein Medizinstudium, um Arzt zu werden wie sein Vater, wechselte dann aufgrund von Langerweile zur Theologie, wo ihn besonders die Naturphilosophie und die neuen Kontinente interessierten. 1831 folgte er der Einladung mit dem Vermessungsschiff HMS Beagle, da er auf der Reise zur Vermessung von Patagonien und Feuerland in Südamerika auch sein Interesse für Natur und Geologie verfolgen konnte. Er sammelte Pflanzen, Tiere und Gesteinsproben und hielt seine Beobachtungen in zahlreichen Notizbüchern fest. Nach seiner Rückkehr nach England 1836 schenkt er den mitgebrachten Vögeln erst einmal keine Beachtung. Da sie unterschiedliche Schnäbel haben - von dick und kräftig zum Nüsse knacken bis hin zu lang und schmal zum Insektenfangen, denkt er, es handelt sich um Zaunkönige, Schwarzdrosseln und Kernbeißer. Erst ein herbeigerufener Kollege stellt fest, dass alle Vögel Finken und miteinander verwandt sind. Darwin kombiniert schnell: Da die Nahrung auf den Galápagos-Inseln, von wo er alle Vögel mitgebracht hatte, knapp war, herrschte dort ein ständiger Überlebenskampf und zufällig entstandene Varianten des Schnabels brachten den Vögel Vorteile, da sie so eine neue Nahrungsquelle erschließen konnten. Charles Darwin nannte dies, die natürliche Auslese oder Selektion und entwickelte seine Evolutionstheorie, mit der die Entstehung von Arten auf naturwissenschaftliche Grundlagen zurückzuführen konnte. Die Kirche, welche an die Erschaffung alle Lebewesen durch Gott glaubte und diese Theorie vertrat, bekämpfte die Evolutionstheorie von Darwin zunächst. Heute gilt diese jedoch auf Grundlage für die Biologie und Darwin hat unser modernes Weltbild durch seine Beobachtungen und Schlussfolgerungen nachhaltiger beeinfluss als kaum ein anderer Wissenschaftler. Quelle: geo.de & planet-wissen.de
26. November 2025
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen wurde am 01.04.1815 geboren, als zweiter Sohn des Rittmeisters Karl Wilhelm Ferdinand von Bismarck, aus dem Adelsgeschlechts Bismarck stammend, und der bürgerlichen Luise Wilhelmine Mencken. Sie war es auch, die ihre Söhne dazu brachte, in den Staatsdienst einzutreten. Bismarck besuchte das Gymnasium und machte 1832 das Abitur am humanistischen Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster. Anschließend nahm er das Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen auf, welches er an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität (heute Humboldt Universität) fortführte. Nach seiner Militärzeit übernahm der die Verwaltung des elterliches Guts und unterstützte seinen Bruder im Landtag. Im Juli 1849 wurde er selbst in die die zweite Kammer des Preußischen Landtages gewählt und wurde zum Vollzeit-Politiker. Durch geschickte Diplomatie schaffte er es, deutsche Staaten hinter Preußen zu vereinen, denn sein Tram war ein kleindeutscher Nationalstaat ohne Österreich unter der preußischen Führung. Er war demnach kein Nationalist, der ein vereinigtes Deutschland wollte, sondern ein konservativer Preuße, welcher die Machtposition Preußens in der europäischen Welt stärken und vergrößern wollte. Nach dem Sieg gegen Frankreich und der Deutschen Reichsgründung 1871 wurde dieser Traum war und Otto von Bismarck wurde als Fürst von Bismarck zum ersten ersten Reichskanzel des Deutschen Kaiserreiches. Nach 19 Jahren im Amt, entzog ihm Kaiser Wilhelm die Unterstützung am 15.03.1890, da dieser seine Regierungszeit nicht mit dem Konfliktkurs von Bismarck beginnen wollte. Otto von Bismarck zog sich auf das Gut zurück. Er starb am 30.07.1989. Quelle: dhm.de & wikipedia
14. November 2025
Bereits 1943 erhoben die Alliierten Daten zur Situation der Inhaftierten, Zwangsarbeiter und Flüchtlinge in Mitteleuropa, da sie das Ende des Zweiten Weltkrieges näher rücken sahen. Diese Aufgabe wurde zunächst vom Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte übernommen und ab Februar 1944 zusätzlich mit der Aufgabe eines Zentralen Suchbüros betraut. Nach dem Kriegsende übernahm die Leitung zunächst die UNRRA (Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen), ab Juni 1947 die IRO (Internationale Flüchtlingsorganisation) und ab 1948 die ITS (Internationaler Suchdienst). Der Sitz der Organisation wurde bereit im Januar 1946 in das hessische Bad Arolsen verlegt, denn hier befand sich die geografische Mitte der vier Besatzungszonen Deutschlands. Heute obliegt die Leitung den Arolsen Archives sowie dem Bundesarchiv. Die heutigen Aufgaben erstrecken sich von der Archivierung und Digitalisierung über die Erschließung der Archivunterlagen sowie der Informationsweitergabe zu NS-Verfolgte. Der Bereich der Aufklärung und Bildung zu den Schicksalen von NS-Verfolgten nimmt dabei einen immer größer werdenden Part ein. Die aktuell rund 30 Millionen historischen Dokumenten der Arolsen Archive sowie weitere Dokumente aus externen Quellen kann online durchsucht werden, wobei der Bestand regelmäßig anwächst. Wer in den digitalen Beständen nicht fündig wird, kann eine Rechercheanfrage stellen. Quelle: Arolsen-archives.org
31. Oktober 2025
Bis ins 18. Jahrhundert hinein wusste das Königreich Preußen über regelmäßige staatliche Statistiken, wer im Land lebt. Zentrale Grundlage war dabei die regelmäßige Volkszählung, bei der Formulare von Pfarrern, Gutsherren oder Steuerbeamten ausgefüllt werden mussten. Aber auch Gebäude und Vieh wurde dabei erfasst. Verantwortlich dafür war ab 1805 das Königliche Statistische Bureau. Zu dieser Zeit führte Napoleon in Frankreich und den französisch besetzten Gebieten den "Code Civil", die Grundlage der staatlichen Gesetzgebung, in der auch die Erfassung von Geburten, Heiraten und Todesfälle durch den Staat verordnet wurde. Hier lag also die Dokumentation nicht mehr nur in der Hand der Kirchen. Nach der Napoleanischen Herrschaft behielten einige Gebiete diese Praxis bei, wie beispielsweise in den Rheinprovinzen, in anderen Gebieten wurde das preußische Landrecht wieder eingeführt. Dadurch gab es in den deutschen Gebieten über einige Jahrzehnte unterschiedliche Praktiken bei der Erfassung der Personenereignissen. Auch der Vorrang der Zivilehe vor der kirchlichen Ehe wurde demnach unterschiedlich gehandhabt. 1874 wurde das Personenstandsgesetz in Preußen eingeführt, gegen den Widerstand der Kirche. Auch die Führung der Personenstandsregister durch den Staat, im sogenannten Standesamt, wurde damit staatlich angeordnet und das Gesetz 1876 auf das gesamte Deutsche Reich ausgeweitet. Diese Rechtsordnung gilt bis heute, auch wenn mittlerweile die kirchliche Trauung heute wieder terminlich vor der staatlichen Trauung stattfinden kann - eine Rechtsfolge hat nur die staatliche Trauung. Geburten und Sterbefälle müssen immer beim Standesamt registriert werden. Quelle: Computergenealogie 1/2024 & wikipedia
14. Oktober 2025
Ob Napoleon selbst Familienforschung betrieben hat, ist nicht überliefert, doch sein Einfluss auf die Genealogie in Deutschland ist enorm. Bereits 1804 führte er in Frankreich das Zivilgesetzbuch "Code Civil" ein. Hier wurden nicht nur die Grundprinzipien der Französischen Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - Liberté, Égalité, Fraternité) verankert, sondern legte Regeln für den Bereich des Privat-, Personen-, Familien-, Eigentums-, Vertrags- und Erbrecht fest. Damit wurden die bisherigen Gewohnheits- und Partikularrechte abgelöst. Das "Code Civil" hatte auch weltweit einen großen Einfluss auf die Rechtsordnung. Zeitgleich mit der Einführung des "Code Civil" schaffte Napoleon auch Zivilstandsregister, um Geburten, Heiraten und Todesfälle staatlich zu erfassen - und machte dies zur Pflicht. Damit wurde die bisherige Vormachtstellung der Kirchenbücher abgeschafft. Mit der Ausbreitung des französischen Staatsgebietes durch Eroberung von deutschen Herzog- und Fürstentümern sowie Königreichen, wurde auch in diesen Gebieten, selbst wenn sie autonom geführt wurden, der "Code Civil" eingeführt. Auch wenn die Zivilstandsregister teilweise nach dem Wiener Kongress und dem Ende der Herrschaft Napoleons abgeschafft wurden, gab es einige Gebiete wie die Rheinprovinz, Lübeck und Bremen, welche an der staatlichen Dokumentation festhielten. Mit der Schaffung des Deutschen Kaiserreiches wurden die Personenstandsregister dann einheitlich im gesamten deutschen Reich eingeführt - heute neben den Kirchenbüchern eine wichtige Quelle für die Familienforschung. Quelle: demokratiegeschichte.de , wiki.genealogy.net & wikipedia